Mit ‘trauer’ verschlagwortete Einträge

warum denn das nun wieder?

in den letzten tagen ging es mir nicht gut. und so konnte ich auch nichts schreiben, denn wenn es etwas positives war („juhu, ich habe meine erste selbstverfasste steuererklärung abgegeben!“) kam mir das wie eine farce vor, so gespielt vor dem hintergrund meiner vorherrschenden grundstimmung. und negatives wäre schnell in eine leidende litanei verkommen darüber, [...]

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seltsam…

es war so ein schöner vormittag bisher, beinahe die perfekte anknüpfung an gestern abend. ruhig und friedlich und so erfüllt von so vielem guten und vorwärtsgerichteten. und doch kam ganz plötzlich und unvermutet diese allumfassende traurigkeit, die mich herunterzieht in tiefste tiefen, die mich entfernen von den lieben gesichtern um mich herum und mich einhüllen [...]

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zurück auf los

zu hause… nach längerer zeit wieder auf längere sicht. schön ist es, wieder durch die noch gar nicht mal so sehr vertrauten straßen zu gehen, dabei sich zu hause zu fühlen oder zugehörig zum leben um einen herum.
die trauer aber bleibt. dieses große verlustgefühl, das nicht an orte oder gegenden geknüpft ist, trotz der personen, [...]

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taub

an manchen tagen fühlt man sich so einsam, daß man das echo des eigenen herzenschlags zu vernehmen glaubt.

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veränderung

wenn ich mir durchlese, was ich noch vor wenigen wochen geschrieben habe, erkenne ich zwar die worte wieder, nicht aber den menschen dahinter. wohin ist denn die ganze kraft verschwunden, die fröhlichkeit, die freude? auch jetzt laufe ich nicht stunde um stunde mit hängendem kopf und gramgebeugten schultern durch die tage, doch wenn die guten [...]

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langsam, langsam

so langsam wird es wirklich besser, nicht nur selbsteingeredet, wie den halben tag über. das lächeln ist zurückgekehrt, nicht immer, aber doch so, daß sich mein herz merklich ein bißchen entspannt.
den nachmittag haben wir in der sauna verbracht, was bei dem regenwetter perfekt war und so unglaublich gutgetan hat, in jeder hinsicht. außerdem kann man [...]

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tiefpunkte

so gerne würde ich schreiben, all das chaos, das sich in meinem kopf tummelt in worte fassen und vor mir schwarz auf weiß ausbreiten und ordnen. aber ich bin durcheinander. verwirrt. und ich weiß nicht, wie ich ordnung in all diese wirren gedanken bringen kann. der gestrige abend war geprägt von trauer und zukunftsängsten, die [...]

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schneckenbrille

ich hatte angefangen zu schreiben, ein endloses lamento, schwerfällig und drückend wie die luft dieser tage. als hätte sich diese schwere, die momentan auf mir lastet manifestiert in meinen worten, denen meine augen kaum folgen mochten, so sehr klebten sie schon am ersten.
also werde ich nun ein bißchen schweigen. mich befreien. es werden auch wieder [...]

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schmerz

der architekt, der mich vor vielen jahren einmal entworfen hat, war ein träumer. er liebte es, bei der arbeit seine gedanken schweifen zu lassen. ferne länder, verwunschene wälder, üppige wiesenlandschaften und sonnengestreichelte strände, zauberhafte verzauberte orte schlichen sich hinter seine stirn und in sein herz und wärmten ihn in den kalten winternächten, in denen er [...]

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