Mit ‘stress’ verschlagwortete Einträge

morgenregen

so viel passiert eigentlich gar nicht, obwohl ich rund um die uhr beschäftigt bin. komisch, wenn ich da ein jahr zurückdenke, an die zeit, als ich nichts gemacht habe, tage und wochenlang… eigentlich geht es mir jetzt besser, allumfassend betrachtet.
es ist noch zu früh für komplizierte gedankengänge, ich merke es. das bruderherz, das zur zeit [...]

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grenzen

wenn das so weiter geht, werde ich irgendwann einfach umfallen. mein ganzer körper schreit mir unablässig warnsignale zu (wollte erst wahnsignale schreiben). aber auch ohne das wüsste ich, daß ich gerade ganz hart am limit schwebe. jetzt werde ich mich erstmal betrinken.

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nervenkostüm mit laufmasche

irgendwann gestern hat mein körper beschlossen, nicht mehr mitzuspielen. der dauerbeschuss hier im büro, der mehr und mehr zum nervenkrieg ausartet. anschuldigungen von einer anderen seite, die ich inzwischen zwar fast gewohnt bin, die mich aber immer wieder aus der fassung bringen. zu viel. irgendwann wurde es einfach zu viel. das zittern hörte nicht mehr [...]

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kopfstand

die welt steht kopf
mein büro steht kopf
das museum steht kopf
mein chef steht kopf
mein kopf steht kopf
…und ich mittendrin, zumindest fühlt es sich so an. die erinnerung an die letzte eröffnungswoche war wohl schon zu sehr verblasst, als daß ich mich mental auf dieses tohuwabohu hätte einstellen können.
noch am wochenende sagte ich eher beiläufig, ich sei [...]

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mein tag

11:00h: das beste mittel gegen müdigkeit ist eine ordentliche portion adrenalin am frühen morgen! (nein, 11uhr ist für mich nicht früh, ich renne schon ein paar stunden mit meinem puls um die wette)
12:00h: alle mühe bleibt nicht ohne ergebnis. vom zurückgekehrten chef werde ich dermaßen zusammengestaucht, daß ich mir die nächste halbe stunde auf der [...]

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die großen fragen des lebens

seitdem ich stressbedingt unablässig unter strom stehe, spreche ich viel schneller als sonst, kann aber umgekehrt keinen einzigen satz mehr stolperfrei laut lesen.
ob es wohl immer so ist, daß man für jede neuerworbene „fähigkeit“ sich im gegenzug von einer anderen trennen muß?

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sprachbarriere neu interpretiert

wirklich fies ist, wenn man tatsächlich was zu sagen hat, aber einfach keine zeit dazu.

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schneckenbrille

ich hatte angefangen zu schreiben, ein endloses lamento, schwerfällig und drückend wie die luft dieser tage. als hätte sich diese schwere, die momentan auf mir lastet manifestiert in meinen worten, denen meine augen kaum folgen mochten, so sehr klebten sie schon am ersten.
also werde ich nun ein bißchen schweigen. mich befreien. es werden auch wieder [...]

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bergauf oder auch bergoben

die letzten tage waren unglaublich hart. also, arbeitsalltagstechnisch gesehen. und obwohl ich es sonst am liebsten habe, wenn mein chef hier ist, weil es dann einfach lustiger ist, spannender und interessanter, bin ich jetzt so froh über die zwei tage allein in meinem büro, die mir jetzt noch größtenteils bevorstehen. weil ich jetzt einmal wieder [...]

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