Archiv für November 2008

freitagabend

das ende des zweiten tages, den ich krank zu hause verbringe. und ich bin unruhig, weiß nichts mit mir anzufangen, dadurch nörgelig und ach… der liebste kümmert sich rührend um mich, alle sind lieb und ich werde mehr und mehr zum drachen. es wird zeit, daß ich wieder rauskomme und ich hoffe so sehr, daß [...]

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putzfriedensteufel und finnischer strudel

putzen, aufräumen, pappe zerkleinern, dinge in den keller bringen… so mein bisheriger tag. und es tut so gut, endlich einmal wieder licht zu sehen im chaos meiner vernachlässigten wohnung. kopf und küche werden gleichermaßen freigeräumt und endlich habe ich selbst wieder einen grund geschaffen, stolz auf mich zu sein. jetzt am frisch abgewischten tisch vor [...]

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achterbahn moderat

heute war ich schon:

ungeduldig
unmotiviert
wütend (oh ja, und das hat so gut getan!)
traurig
zukunftsängstlich
glücklich (das auch, aus verschiedenen gründen)

und obwohl es immer wieder diese gefühlsschwankungen sind, die nicht nur mir das alltägliche leben (mit mir) erschweren, sind sie heute und überhaupt dieser tage nicht mehr ganz so prägnant. als wäre ich tatsächlich auf dem weg, die dinge [...]

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seltsam…

es war so ein schöner vormittag bisher, beinahe die perfekte anknüpfung an gestern abend. ruhig und friedlich und so erfüllt von so vielem guten und vorwärtsgerichteten. und doch kam ganz plötzlich und unvermutet diese allumfassende traurigkeit, die mich herunterzieht in tiefste tiefen, die mich entfernen von den lieben gesichtern um mich herum und mich einhüllen [...]

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erkenntnisse (manche dinge muss man sich immer mal wieder vor augen halten)

ein schöner abend. ein wirklich tatsächlich richtig schöner abend. ich fühle mich gut und meine beiden liebsten mitbewohner offensichtlich auch, zumindest wirken sie so.
der liebste sagt, wenn ihn etwas an mir stört, dann daß ich das leben oft zu schwer nehme. standardgedankenreaktion darauf war bei mir bisher: mein (das?) leben ist schwer, wie soll ich [...]

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zurück auf los

zu hause… nach längerer zeit wieder auf längere sicht. schön ist es, wieder durch die noch gar nicht mal so sehr vertrauten straßen zu gehen, dabei sich zu hause zu fühlen oder zugehörig zum leben um einen herum.
die trauer aber bleibt. dieses große verlustgefühl, das nicht an orte oder gegenden geknüpft ist, trotz der personen, [...]

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