Archiv für September 2008

grenzen

wenn das so weiter geht, werde ich irgendwann einfach umfallen. mein ganzer körper schreit mir unablässig warnsignale zu (wollte erst wahnsignale schreiben). aber auch ohne das wüsste ich, daß ich gerade ganz hart am limit schwebe. jetzt werde ich mich erstmal betrinken.

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meine insel

der tag der eröffnung. ich bin inzwischen so verspannt, daß man auf meinen schultern nüsse knacken könnte, müde zum umfallen und meine besten freunde sind klein und weiß und rund und heißen paracetamol-und-koffein-mischung-aber-mit-einem-anderen-namen.
inmitten all dieser letzten vorbereitungen ist es plötzlich sehr ruhig geworden. eine kalte, gläserne ruhe. und ich bekomme magenschmerzen. wie gerne würde ich [...]

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nervenkostüm mit laufmasche

irgendwann gestern hat mein körper beschlossen, nicht mehr mitzuspielen. der dauerbeschuss hier im büro, der mehr und mehr zum nervenkrieg ausartet. anschuldigungen von einer anderen seite, die ich inzwischen zwar fast gewohnt bin, die mich aber immer wieder aus der fassung bringen. zu viel. irgendwann wurde es einfach zu viel. das zittern hörte nicht mehr [...]

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kopfstand

die welt steht kopf
mein büro steht kopf
das museum steht kopf
mein chef steht kopf
mein kopf steht kopf
…und ich mittendrin, zumindest fühlt es sich so an. die erinnerung an die letzte eröffnungswoche war wohl schon zu sehr verblasst, als daß ich mich mental auf dieses tohuwabohu hätte einstellen können.
noch am wochenende sagte ich eher beiläufig, ich sei [...]

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wein, kerle und gesang

>habe ich schon erwähnt, wie gerne ich den herbst mag? >hmmm… vielleicht kann ich das in ein paar jahren ja auch sagen. >ach, du findest, das ist eine frage des alters? >nein, aber ich arbeite jedes jahr daran, besser damit klarzukommen…
so oder so ähnlich gesprochen gestern abend nach einem ausgesprochen herrlichen sauna-aufenthalt (der bindestrich musste [...]

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wenn man sich selbst auf den füßen stehen könnte…

donnerstag… bald ist auch diese woche wieder vorbei, wie schön. heute wird wieder der erste tag mit chef sein, nach dem desaster am montag. noch ist er nicht hier aufgetaucht, aber wenn ich ehrlich sein soll, kann ich mich einer gewissen nervosität nicht erwehren.
am dienstag werde ich mal wieder (naja, zum dritten mal in meinem [...]

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luft-holen

nach den emotional so anstrengenden letzten tagen komme ich endlich wieder etwas zur ruhe. zu mir selbst zurück. habe eben einen film übersetzt und so nebenbei beschlossen, wenn dieser job langfristig doch nichts für mich ist, gehe ich in richtung lektorat und übersetzung. referenzen kann ich hier zur genüge sammeln.
jetzt muss ich allerdings erst einmal [...]

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mein tag

11:00h: das beste mittel gegen müdigkeit ist eine ordentliche portion adrenalin am frühen morgen! (nein, 11uhr ist für mich nicht früh, ich renne schon ein paar stunden mit meinem puls um die wette)
12:00h: alle mühe bleibt nicht ohne ergebnis. vom zurückgekehrten chef werde ich dermaßen zusammengestaucht, daß ich mir die nächste halbe stunde auf der [...]

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ganz schön viel

tage wie heute schaffen mich einfach. ich bin weder ich, noch irgendwer anders, existiere einfach nur noch, ohne daß diese person, die ich im spiegel sehe, zwangsläufig noch etwas mit mir zu tun hat. haben muss. erschöpfung und ausgebranntsein. ich geh mich jetzt mal suchen.

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eigentlich…

…würde ich jetzt gerne meine sachen packen und nach hause gehen, auf ins wochenende. aber genau so eigentlich habe ich hier noch jede menge zu tun. also, JEDE MENGE. der chef, der die letzten drei wochen außer hauses verweilte und eigenlich (da war es wieder) erst am montag hier aufschlagen sollte, ist heute schon kurz [...]

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