Archiv für Juli 2008

alte, neue hüte

tatsächlich mit kleinen, feinen anflügen von wehmut habe ich gerade auf myspace meinen umzug verkündet:
meine lieben freunde. eigentlich war ich mein leben lang ein anti-mainstreamer. nicht, daß ich keinen spaß an zeitgemäßen freuden hätte, etwa der modeindustrie oder auf dem technischen sektor. ich stelle mich auch nicht bewusst gegen irgendwelche trenderscheinungen… nur kann ich [...]

Weiterlesen »

schneckenbrille

ich hatte angefangen zu schreiben, ein endloses lamento, schwerfällig und drückend wie die luft dieser tage. als hätte sich diese schwere, die momentan auf mir lastet manifestiert in meinen worten, denen meine augen kaum folgen mochten, so sehr klebten sie schon am ersten.
also werde ich nun ein bißchen schweigen. mich befreien. es werden auch wieder [...]

Weiterlesen »

schmerz

der architekt, der mich vor vielen jahren einmal entworfen hat, war ein träumer. er liebte es, bei der arbeit seine gedanken schweifen zu lassen. ferne länder, verwunschene wälder, üppige wiesenlandschaften und sonnengestreichelte strände, zauberhafte verzauberte orte schlichen sich hinter seine stirn und in sein herz und wärmten ihn in den kalten winternächten, in denen er [...]

Weiterlesen »

ausatmen

kaum zu glauben, aber die woche ist fast geschafft. nachdem ich gestern wirklich bis auf haaresbreite an meine persönlichen grenzen gestoßen bin, kann ich den heutigen tag sehr entspannt und angenehm angehen und hier ein bißchen vor mich hinarbeiten, bevor wir dann heute mittag losfahren zum wochenende auf dem land. ich freue mich schon auf [...]

Weiterlesen »

wege

bei dem schönen wetter rennen wir natürlich abends als erstes alle in den park. von allen seiten gleichzeitig, versteht sich. wie im film. dabei wedeln wir wie wild mit den armen, natürlich auch alle gleichzeitig. und dabei fotografieren (mit zweimal f statt ph) wir uns mit unseren digitalkameras, ein paar zugeständnisse an heutige zeiten müssen [...]

Weiterlesen »

nachtpostkarten

irgendwie fühlt sich mein kopf zur zeit unglaublich leer an. zumindest dann, wenn ich mal alle sorgen und ängste und unzufriedenheiten beiseite schiebe… also eigentlich ist er schon ganz schön voll. und schwer, nicht nur von zeit zu zeit. ob sorgenköpfe dicker sind als andere? aber zurück zum thema.
was ich eigentlich sagen möchte, es fühlt [...]

Weiterlesen »

kaugummikrise

dieser nachmittag hat kaugummistruktur… vor allem auf den üblen geschmack bezogen, der sich einstellt, je länger man darauf herumkaut. ich kann mich auch nicht dazu aufraffen, irgendeiner aufgabe auf meinem schreibtisch eine größere priorität einzuräumen als einer anderen, und so verbringe ich nun schon geraume zeit damit zu überlegen, womit ich denn nun als nächstes [...]

Weiterlesen »

bergauf oder auch bergoben

die letzten tage waren unglaublich hart. also, arbeitsalltagstechnisch gesehen. und obwohl ich es sonst am liebsten habe, wenn mein chef hier ist, weil es dann einfach lustiger ist, spannender und interessanter, bin ich jetzt so froh über die zwei tage allein in meinem büro, die mir jetzt noch größtenteils bevorstehen. weil ich jetzt einmal wieder [...]

Weiterlesen »

regen

eben hat es vor meinem fenster abgefangen zu nieseln. wahrscheinlich just in dem moment, als mich mein chef am telefon fragte, wie denn bei uns das wetter sei. er ist zur zeit in berlin, der stadt, der ich vor nun schon so vielen jahren den rücken gekehrt habe und die ich seither nicht wieder gesehen [...]

Weiterlesen »